Pulsierender Treffpunkt für alle Generationen
„Ein besonderes Highlight war die bundesweit stattfindende Nacht der Bibliotheken mit einem eigens entwickelten Escape Room auf drei Etagen, der anschließend auch von Schulklassen genutzt wurde“, berichtet Bibliotheksleiterin Ann-Kathrin Petermann.
Stark nachgefragt waren außerdem die Rollenspielreihe „Pen & Paper“ für Jugendliche und Erwachsene, die Leseförderangebote für die Jüngsten „Lesebabys“ sowie der Lesesommer und der Vorlesesommer Rheinland-Pfalz mit zahlreichen teilnehmenden Familien.
Ergänzt wurde das Programm durch Kamishibai-Nachmittage, Lesungen, Kreativangebote sowie Kooperationen mit Kitas, Schulen und dem AWO-Seniorenzentrum.
Für 2026, dem 25-jährigen Jubiläum der kombinierten Bibliothek, ist eine bunte Mischung an Veranstaltungen geplant. Die Ferienaktionen sollen weiter ausgebaut und um MINT-Angebote erweitert werden. „Die Bibliothek möchte sich als so genannten Dritter Ort (sozialer Treffpunkt) - weiter etablieren und insbesondere die Zusammenarbeit mit Kindergärten sowie Schulen vertiefen“, betont Petermann.
Zur Ausleihe stehen vor Ort rund 17.500 Medien bereit – hierunter 13.000 Printmedien (Bücher und Zeitschriften), 4.000 Hörmedien (Hörbuch-CDs, Tonies, Kekz) und Filme sowie 429 Gesellschaftsspiele. Der digitale Bestand der Onleihe erweitert das Angebot um 174.000 Medien. Neben dem physischen und digitalen Medienbestand haben die Nutzer*innen der Bücherei die Möglichkeit, die Kinderbuch-App tigerbooks sowie die digitalen Bildgeschichten Onilo zu nutzen.
Seit Juli erweitert außerdem der Lizenzmanager Rheinland-Pfalz das digitale Bibliotheksangebot durch RiffReporter, Phase6, Polylino und Sofatutor. 2025 wurden 28.233 Medien vor Ort sowie 18.371 digital entliehen. Insgesamt 745 Leser*innen nutzen die Bibliothek, davon sind 298 jünger als 12 Jahre. Das Team der Bibliothek besteht aus einer hauptamtlichen Leitung in Vollzeit und einer Bibliothekarin in Teilzeit. Ergänzt wird das Team von einer Mitarbeiterin im FKJ (Freiwilliges Kulturelles Jahr) sowie fünf ehrenamtlichen Helfer*innen.