Vier Jahrzehnte Einsatz für den Landkreis

Andrea Maurer und Susanne Mank geehrt

Auf 40 Jahre im Dienst des Landkreises beziehungsweise des Kreiskrankenhauses können Andrea Maurer und Susanne Mank zurückblicken. Beide haben in dieser Zeit mit ihrem Engagement und ihrer Erfahrung die Arbeit des Landkreises und seiner Einrichtungen mitgeprägt. Im Rahmen einer Feierstunde würdigte Landrat Heiko Sippel die langjährige Tätigkeit der beiden Jubilarinnen und dankte ihnen für ihren Einsatz.

Andrea Maurer begann 1986 als Kreisinspektoranwärterin beim Landkreis Mainz-Bingen. Über den Landesdienst führte ihr Weg 1992 als Regierungsinspektorin zur Kreisverwaltung Alzey-Worms. Im Zuge der Kommunalisierung wurde sie 1995 in den Dienst des Landkreises übernommen. In den folgenden Jahren übernahm sie zunehmend verantwortungsvolle Aufgaben: Von 2009 bis 2013 war sie stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte, 2012 übernahm sie die Leitung des Referats 40 (Sozialamt) sowie die stellvertretende Leitung der Abteilung 4. Seit 2015 leitet sie die Abteilung, in der heute rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sind. 2020 wurde sie zudem als beratendes Mitglied in den Behindertenbeirat berufen. Der Kreischef bezeichnete Maurers berufliche Entwicklung als beeindruckende Karriere im öffentlichen Dienst. Gerade in der Sozialverwaltung gehe es um existenzielle Fragen und damit um eine große Verantwortung für die Menschen. Neben fachlicher Kompetenz seien dabei auch Ermessen und Fingerspitzengefühl gefragt. Zugleich gelte es, die Interessen der kommunalen Ebene im Blick zu behalten.

Susanne Mank begann ihren beruflichen Weg 1986 mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr im Kreiskrankenhaus Alzey. Anschließend absolvierte sie dort ihre Ausbildung zur Krankenschwester und wurde 1990 als Krankenschwester übernommen. In ihren 40 Jahren im Krankenhaus hat sie zahlreiche Veränderungen miterlebt, darunter den Wechsel vom Kreiskrankenhaus zum DRK-Krankenhaus und wieder zurück zum Kreiskrankenhaus. Landrat Sippel würdigte ihren langjährigen Einsatz und hob insbesondere ihre Fürsorge, Empathie und ihr Verantwortungsbewusstsein hervor. An der Ehrung nahmen auch Verwaltungsdirektor Frank Müller und Personalratsvorsitzender Andreas Barwig teil.